Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Installation von GPS-Navigationsgeräten

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Installation von GPS-Navigationsgeräten

Einführung

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen Regeln und Bestimmungen fest, die für die Installation von GPS-Navigationsgeräten gelten, die von ALFA LOGISTIKA d.o.o., USt-ID: HR02706843298, Andrije Hebranga 16, 47000 Karlovac, Kroatien (nachfolgend „Auftragnehmer“) für Endbenutzer (nachfolgend „Kunden“) durch autorisierte Installateure (nachfolgend „Lieferanten“) durchgeführt werden.

Vertragsparteien

Auftragnehmer: ALFA LOGISTIKA d.o.o., USt-ID: HR02706843298, Andrije Hebranga 16, 47000 Karlovac, Kroatien, ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von GPS-Tracking- und Flottenmanagementdiensten spezialisiert hat.

Lieferant: Ein autorisierter Einzelunternehmer oder ein Unternehmen, das für die professionelle Installation von GPS-Geräten in den Fahrzeugen der Kunden verantwortlich ist.

Kunde: Eine juristische oder natürliche Person, die GPS-Tracking- und Flottenmanagementdienste nutzt, für die die Geräteinstallation durchgeführt wird.

Vertragsgegenstand

Gegenstand dieses Vertrags ist die Lieferung, Installation, Wartung, Rückgabe und Lagerung von GPS-Navigationsgeräten in den Fahrzeugen der Kunden, in Übereinstimmung mit den technischen und betrieblichen Standards des Auftragnehmers.

Der Vertrag wird direkt zwischen dem Auftragnehmer und dem Lieferanten für die vom Kunden zu erbringenden Dienstleistungen abgeschlossen. Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Vertrag nicht direkt zwischen dem Kunden und dem Lieferanten besteht. Stattdessen gibt es eine separate Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Auftragnehmer, die ihre Beziehung und den Umfang der vereinbarten Dienstleistungen definiert.

Vertragsabschluss

Der Vertrag zwischen dem Auftragnehmer und dem Lieferanten wird auf einem speziellen Formular abgeschlossen, das vereinbarte Servicepreise, Arbeitsumfang, Reisekosten und andere relevante Details enthält. Im Falle von Unstimmigkeiten zwischen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Vertragsformular haben die im Formular festgelegten Bedingungen Vorrang.

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Lieferantenverpflichtungen

Der Lieferant ist verantwortlich für die professionelle Installation von GPS-Geräten, einschließlich der Fahrzeuginspektion vor der Installation, der Geräteinstallation gemäß professionellen Standards und der Rückgabe fehlerhafter Geräte an den Auftragnehmer.

Ausführungszeitraum

Die Installation beginnt innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt der Benachrichtigung vom Auftragnehmer und kann entsprechend den Bedürfnissen des Kunden und der Verfügbarkeit des Lieferanten angepasst werden.

Preis- und Zahlungsbedingungen

Der Service wird gemäß der im Vertrag vereinbarten Preisliste berechnet. Rechnungen werden monatlich ausgestellt, zahlbar innerhalb von 15 Tagen ab Rechnungsdatum.

Gewährleistung und Servicebedingungen

Der Lieferant ist verantwortlich für die Sicherstellung hoher technischer Qualität der Installation und verpflichtet sich, Mängel innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt einer Anfrage vom Auftragnehmer oder Kunden zu beheben.

Vertragskündigung

Der Vertrag kann schriftlich oder per E-Mail gekündigt werden. Die Kündigung muss die Gründe für die Kündigung und das Datum der Kündigung klar angeben.

Ordentliche Kündigung: Die Vertragskündigung wird 30 Tage nach Erhalt des Kündigungsschreibens wirksam.

Außerordentliche Kündigung: Jede Partei, der Lieferant oder der Auftragnehmer, hat das Recht auf einseitige Vertragskündigung ohne Kündigungsfrist im Falle schwerwiegender Verstöße gegen das Vertragsverhältnis. Beispiele für schwerwiegende Verstöße sind unter anderem:

Nichtzahlung der vereinbarten Gebühren innerhalb des vereinbarten Zeitraums.

Wesentliche Änderung der Service- oder Gerätebedingungen, die sich erheblich auf die Vertragserfüllung auswirken.

In Fällen außerordentlicher Kündigung aus diesen Gründen sind die Parteien nicht verpflichtet, Strafen zu zahlen oder auf eine Kündigungsfrist zu warten. Die Kündigung wird sofort nach schriftlicher Benachrichtigung an die andere Partei wirksam.

Vertraulichkeit

Alle Vertragsparteien sind verpflichtet, vertrauliche Informationen und Daten, die während der Dauer der Vertragsbeziehung erworben wurden, zu schützen.

Haftung für Schäden

Haftung für Schäden während der Installation: Der Lieferant übernimmt die volle Verantwortung für eventuelle Schäden, die während des Installationsprozesses am Fahrzeug oder Eigentum des Kunden auftreten können. Diese Haftung deckt ausschließlich Schäden ab, die während des eigentlichen Installationsprozesses entstehen, einschließlich der Methode zur Verbindung des Geräts mit dem Fahrzeug oder Eigentum gemäß professionellen Standards.

Der Lieferant hat auch das Recht, den Installationsprozess zu unterbrechen, wenn er für unmöglich gehalten wird, wenn das Fahrzeug oder Eigentum technisch nicht für die Installation geeignet ist oder wenn die Installation zu Fehlfunktionen führen könnte. In solchen Fällen benachrichtigt der Lieferant den Auftragnehmer umgehend über die Unterbrechung des Installationsprozesses.

 

Höhere Gewalt

Klausel zur höheren Gewalt: Keine der Parteien ist verantwortlich für die Nichterfüllung von Verpflichtungen aus diesem Vertrag, wenn die Nichterfüllung durch höhere Gewalt verursacht wird, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Naturkatastrophen, Kriege, terroristische Angriffe, Epidemien oder Regierungsmaßnahmen. Die Parteien sind verpflichtet, sich gegenseitig über derartige Umstände so schnell wie möglich zu informieren.

Datenschutz

Schutz der persönlichen Daten der Kunden: Der Auftragnehmer und der Lieferant verpflichten sich, die persönlichen Daten der Kunden gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union und den nationalen Gesetzen der Republik Kroatien zum Schutz personenbezogener Daten zu schützen. Alle gesammelten Daten werden ausschließlich für die Durchführung von Diensten zur Geräteinstallation verwendet und dürfen nicht unbefugt an Dritte weitergegeben werden. Dies stellt sicher, dass alle Daten transparent, fair und im Einklang mit den Gesetzen zum Schutz der individuellen Privatsphäre verarbeitet werden.

Vertragsänderungen und -ergänzungen

Vertragsänderungen: Jede Änderung oder Ergänzung des Vertrags erfordert eine schriftliche Form und die Unterschriften der bevollmächtigten Vertreter aller Vertragsparteien. Diese Änderungen werden ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung durch alle Parteien gültig, sofern nicht anders vereinbart. Für die Gültigkeit des Vertrags muss für jede Änderung der Bedingungen ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, um Transparenz und rechtliche Klarheit sicherzustellen.

Beilegung von Streitigkeiten

Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten: Im Falle einer aus diesem Vertrag resultierenden Streitigkeit verpflichten sich die Parteien, zunächst zu versuchen, die Streitigkeit auf freundliche Weise durch Mediation oder Verhandlungen beizulegen. Wenn dies scheitert, wird die Streitigkeit vor dem zuständigen Gericht in Zagreb beigelegt.

Regeln zur Berechnung der erbrachten Dienstleistungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Lieferanten

Zur klaren und transparenten Berechnung erbrachter Dienstleistungen zwischen den Parteien der Vertragsbeziehung, dem Auftragnehmer und dem Lieferanten, sind die folgenden Regeln festgelegt:

Abrechnung nach Abschluss: Die Dienstleistung wird nach ihrer Ausführung und Beendigung abgerechnet. Dies bedeutet, dass der Lieferant für seine Dienstleistungen bezahlt wird, nachdem sie gemäß der Vereinbarung zwischen den Parteien erbracht und erfüllt wurden.

Grundlage für die Abrechnung: Grundlage für die Abrechnung von Dienstleistungen ist ein ordnungsgemäß ausgefüllter Arbeitsauftrag. Der Arbeitsauftrag muss alle relevanten Informationen über die erbrachten Dienstleistungen enthalten, einschließlich Beschreibung der Arbeiten, Ausführungszeit, Menge der Arbeit oder Materialien und alle anderen relevanten Daten.

Zusammenstellung des Arbeitsauftrags: Der Arbeitsauftrag kann vom Auftragnehmer zusammengestellt und an den Lieferanten gesendet werden, oder er kann vom Lieferanten zusammengestellt und an den Auftragnehmer gesendet werden. Es ist wichtig, dass der Arbeitsauftrag klar und vollständig ausgefüllt ist, um eine ordnungsgemäße Abrechnung der Dienstleistungen zu ermöglichen.

Einreichung von Arbeitsaufträgen: Der Lieferant ist verpflichtet, Arbeitsaufträge dem Auftragnehmer spätestens 3 Tage nach Ausführung der Dienstleistung am Standort des Kunden vorzulegen. Diese Verpflichtung gewährleistet, dass Abrechnungsformulare rechtzeitig für die Berechnung und Zahlung dem Auftragnehmer zur Verfügung stehen.

Arbeiten ohne gesicherte Einrichtungen vor Ort: Wenn der Lieferant eine Dienstleistung im Außendienst durchführt, einschließlich Arbeiten außerhalb seiner Geschäftsadresse, ist der Auftragnehmer dafür verantwortlich, die erforderlichen Fahrzeuge oder Einrichtungen für die Ausführung der Dienstleistung bereitzustellen, sofern der Kunde nicht direkt mit dem Lieferanten außerhalb des Auftragnehmers vereinbart hat. Wenn der Auftragnehmer solche Ressourcen nicht bereitstellt, wird die Dienstleistung unabhängig von der Abwesenheit der erforderlichen Mittel für die Ausführung abgerechnet.

Diese Regeln zur Abrechnung von Dienstleistungen sollen Fairness und Klarheit in der Geschäftsbeziehung zwischen dem Auftragnehmer und dem Lieferanten sicherstellen. Jede Partei verpflichtet sich, sich an diese Regeln zu halten, um Transparenz und ordnungsgemäße Durchführung der vereinbarten Dienstleistungen sicherzustellen.

Ausbildung

Der Auftragnehmer ist dafür verantwortlich, Schulungen für Lieferanten zu GPS-Systemen und Installationsverfahren anzubieten.

Arbeitsauftrag

Für jede Installation wird ein Arbeitsauftrag erstellt, der alle Details über die durchgeführten Arbeiten enthält, entweder in digitaler oder physischer Form.

Abschließende Bestimmungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die nach dem 1. Juli 2018 abgeschlossen wurden.